The Big Test: The J Conspiracy at Orfium | Be part of it…

Warum Orfium? Warum nicht. | Why Orfium? Why not.

Wir testen die neue Musikplattform für euch / mit euch! | We test the new musicplatform for you / with you!

Dieser Tage landete ein Werbemail für einen neuen vorgeblich besseren Musikdienst in unserem elektronischen Postkasten:

This week we’ve found a promotional message in our inbox for a new ostensibly better music service  :

nari
HELLO
line
After many frustrations with the disorganization and carelessness of SoundCloud, billing problems with ReverbNation, and the lack of a useful consumer interface on Bandcamp, we decided to create Orfium. It’s an open free hosting platform and social marketplace for musicians, and a music discovery and listening platform for fans. Content providers are in complete control of how their music gets heard with no long-term contracts, and all services simply offered non-exclusvely whenever possible, period.
If you currently have music on SoundCloud you can simply have it all imported to Orfium automatically to make the switch simple. See below to learn more about what we do and start uploading today:
https://www.orfium.com/welcome/
If you have any suggestions we would love to hear them. Please drop us a line at support@orfium.com and your feedback would be greatly appreciated.
nari
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For english version please scroll down.

Angekündigt als The Music (R)evolution (siehe oben) habe ich mir die Seite mal angeschaut und die J Conspiracy dort angemeldet. Noch eine Plattform, nachdem wir natürlich auch bei SoundCloud vertreten sind. Schnell fragt man sich, macht das Sinn? Andererseits, was will man als Newcomerband: Möglichst viele Leute sollen die eigene Musik hören (können). Also kann man es sich kaum noch leisten die gängigen Plattformen zu ignorieren, wohl wissend, dass man sich beim Hochladen eines Songs quasi rechtlos stellt. YouTube, SoundCloud, facebook & co. wissen um ihre Macht und wer liest schon die kompletten Nutzungsbedingungen, denen man da zustimmt?! Geschweige denn, dass man sie ohne mehrjähriges Jurastudium auch nur annähernd verstehen könnte… Und selbst wenn, was nützt es. Gehört und gesehen werden ist dann doch wichtiger.

Angeblich macht Orfium hier einiges besser. Wir mögen das nur allzu gerne glauben. Denn natürlich haben auch wir keinen „Native Speaker“ im Umfeld der Band, der gleichzeitig Anwalt ist und die „Terms of use“ komplett auf Haken und Ösen durchschaut – selbstverständlich ohne dass wir ihn dafür angemessen bezahlen könnten.

Da gilt dann eher: Augen zu und durch! Schließlich könnte das ganze ja auch Vorteile haben: Der Dienst steht gerade erst am Anfang (Start war wohl im Dezember 2015), das heißt die Gefahr in der riesigen Masse an Titel unterzugehen –  so wie bei SoundCloud & YouTube – ist noch nicht so groß?!

Aber einfach nur „Place Called Home“ (natürlich ohne Slideshow) hochladen und abwarten, das ist uns dann doch zu wenig. So wurde schnell eine Idee geboren: Testen wir doch den neuen Dienst mal auf Herz und Nieren, aus der Perspektive einer Band, aber auch aus der Perspektive der Hörer. Hier brauchen wir eure Mithilfe: Meldet euch doch auch dort an und macht bei unserem Test mit!

Be part of it…

Was wollen wir herausfinden???? Wie könnt ihr uns dabei helfen?

Zunächst einmal werden wir hier sozusagen aus Sicht von Musikschaffenden berichten. Unsere Erfahrungen möchten wir der Allgemeinheit durch unseren Blog zur Verfügung stellen. Aus Musikersicht sind vor allem Benutzerfreundlichkeit, Kommunikationsmöglichkeiten mit den Hörern und natürlich auch Zahlen von Interesse: Likes & Follower. Das ist sicher nicht anders als bei anderen Plattformen. Unseren Erstling „Place Called Home“ haben wir schon hoch geladen. Ganz so einfach, wie in der Eigenwerbung angepriesen, den Song von SoundCloud übernehmen, ging in unserem Fall aber dann aber doch nicht, da Orfium eine Bandbreite von 320kbps fordert. Place Called Home ist zwar eigentlich in dieser Qualität bei SoundCloud zu finden, aber die Übertragung funktionierte wohl nicht so richtig. Es wurde jedenfalls immer eine zu geringe Bitrate angemeckert. Die Verknüpfung des Orfium Accounts mit SoundCloud funktionierte aber reibungslos. Laut Chris (Mitgründer von Orfium) haben die allermeisten User hier aber keine Probleme gehabt.

Bildschirmfoto vom 2016-01-23 16:03:21

Screenshot Profil The J Conspiracy

Das Benutzerkonto war jedenfalls relativ schnell angelegt und die Bedienung ist eigentlich erst einmal selbsterklärend. Das Hochladen von Avatar und sogenanntem Coverbild gestaltete sich problemlos. Anders als bei SoundCloud wurden hier auch keine engen Vorgaben bezüglich der Größe der Grafiken gemacht. UPDATE 01.03.2016: Homepage verlinken, YouTube verlinken, soziale Netzwerke verknüpfen: alles kein Problem! Den Abschnitt „Bio“ kann man mit Inhalt füllen. Die Funktion User persönlich zu kontaktieren ist ziemlich versteckt im Menu (oben rechts unter Messages) zu finden.  So haben wir Konspiranten nun erstmal weitergemacht: ein paar Songs angehört, geliked, kommentiert und einige „Follows“ gesetzt. Mal sehen ob sich irgendwo und irgendwie eine persönliche Kommunikation initiieren lässt. Uns wäre jedenfalls sehr daran gelegen und wir denken, das geht den meisten Musikern so. Bloß Songs kostenlos zur Verfügung stellen, das reicht uns aus Bandsicht sicher nicht. Also warten wir mal auf ein feedback, auf Kontakte, auf eine Diskussion…

Noch etwas zur Musikqualität, obwohl das ja nun die subjektivste und vielleicht strittigste Testkategorie überhaupt ist: Ähnlich wie bei SoundCloud haben wir bei Orfium tolle, inspirative, neuartige und gut produzierte Songs gehört. Genau so gibt es die Kategorie „Geht gar nicht“, auch wenn man nicht den persönlichen Geschmack in den Vordergrund stellt.

Jetzt seid ihr dran:

Meldet euch doch auch bei Orfium an. Es ist kostenlos! Stöbert rum, hört Musik, liked, followed und sammelt Erfahrungen. Schreibt dann bitte hier im Blog einen Kommentar und bereichert unseren Test durch eure Meinungen aus Usersicht.

PS: Wir haben das Team von Orfium über unser Testprojekt informiert. Vielleicht können wir ja sogar eine Kleinigkeit zur Weiterentwicklung der Plattform beitragen…


PPS: Noch ’ne Idee: Machen wir doch eine Blogparade daraus: Liebe Mitblogger. Lasst euch hinreißen! Testet Orfium, schreibt darüber und kommentiert hier eifrig. Wichtig: Wenn ihr an der Blogparade teilnehmen wollt, verlinkt diese Seite in eurem Text und hinterlasst den Link dazu hier als Kommentar. Paradenende: 30.04.2015! Dann gib es eine ausführliche Zusammenfassung des gesamten Tests, der Weiterentwicklung der Plattform und natürlich der Blogparade.

Aktuell:

Alexander (Betreiber von http://www.blogparade.guru) promoted unseren Orfium-Test hier.
DANKEEEEE!
PS: Wenn ihr allgemein an Blogparaden, also an Mitmachaktionen interessiert seid, oder gar selber eine durchführen wollt, so können wir Alexanders Seite nur empfehlen!


 

Billed as The Music (R)evolution (see above), I have checked the page and registered The J Conspiracy there. Even another platform after we are of course also represented at SoundCloud. Quick one wonders: Does that make sense? On the other hand as a newcomer band what does you want: as many people as possible should (be able to) listen to your music listening. So a band can barely afford to ignore the major platforms, fully knowing well that one imagines virtually without rights when uploading a song. YouTube, SoundCloud, Facebook & co. are aware of their power and who reads the complete terms and conditions, which one agrees?! Never mind that they couldn’t be understood approximately without multiannual law school… And even if, what is it for? To be heard and seen is more important.

Supposedly Orfium makes here a lot better. We may think that only too happy. Because of course we also have no „native speaker“ in the context of our band, who is also a lawyer and completely looks through the „Terms of use“ – of course, without that we could pay him for it adequately.
OK, close your eyes and go! Finally the whole could indeed have advantages: The service is just at the beginning (started December 2015). The danger of not to bee seen in the huge mass of titles – as with SoundCloud & YouTube – is not so great at the moment?!

But just uploading „Place Called Home“ and wait, that’s too little from our point of view. An idea was born quickly: Let’s test the new service from the perspective of a band, but also from the perspective of the listener. So: We need your help: Sign in to Orfium and join our test!


Be part of it …

What we want to find out ???? How you can help us?


First of all we will write here from the perspective of music creators. We want to provide our experience to the general public through our blog. From a musicians point of view especially usability, communication with the audience and of course numbers are in focus: likes & followers. This is certainly not different from other platforms. We have already uploaded our debut „Place Called Home“ (sure without the amazing slideshow). Quite as easy as touted in the self-promotion, by taking the song directly from soundcloud, it did not work, because Orfium calls a bandwidth of 320kbps. Place Called Home is indeed actually saved in this quality at SoundCloud, but the transmission wasn’t really working well. In any case we get an error message concernig a too low bit rate. According to Chris (co-founder of Orfium) this is quite unusual. Most users didn’t face this issue. But linking the Orfium accounts with SoundCloud worked smoothly.

The user account was certainly created relatively quickly and the service is really self-explanatory. Uploading avatar and so-called cover image crafted easily. Unlike SoundCloud there were made no tight specifications regarding the size of the graphics. UPDATE Feb, 28th, 2016: Link to homepage, link to YouTube, social networks links: no problem! The section „bio“ can be filled with own content. To contact a user with a direct message you have to search a little bit in your profiles menu (top right). So we – the conspirators – now first carried on: hearing a few songs, liked some, leave comments and put some „follows“. Let’s see whether it is possible somewhere and somehow to initiate a personal communication. We would certainly be very keen and we think that most musicians are like this. Just making songs available for free, that’s not enough. So let’s wait for a feedback on contacts, on a discussion …

Another thing about music quality, although it’s the most subjective and perhaps the most controversial test category: Similar to SoundCloud at Orfium we’ve heard great, inspirational, innovative and well-produced songs. Just as there is the category of „No go“, even if you do not provide the personal preferences to the fore.

Now it’s your turn:

Sign in to Orfium. It’s free! Stroll around, listen to different music, like, follow and gain experience. Then please write a comment here on the blog and enrich our test with your opinions from a users point of view.

PS: We’ve informed the team of Orfium about our test project. Maybe we could even contribute a little something to the development of the platform…


PPS. Another idea: Let’s make a blogparade out of it! Bloggers please test Orfium, write about it, write comments… Important: If you wanna be part of our blogparade, create a link to this page in your blogpost and leave a link to your blogpost under this article by using the comment function. Enddate: April, 30th, 2016! Then we’ll write a big summary of the whole testing, of the further development of Orfium and of course of the blogparade.

Relevant:

Alexander (blogger at http://www.blogparade.guru) promotes our Orfium test here.
THANKS!

 

 

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13 Gedanken zu „The Big Test: The J Conspiracy at Orfium | Be part of it…

  • Nach einem ersten kurzen Austausch mit Chris, dem Mitgründer und CEO von Orfium gibt es schon ein paar neue Infos. Das meiste ist schon im Blogartiket eingearbeitet…
    Da ist noch das Zitat zu den social media links: „We have been planning all along to allow adding social media links to profile pages. Since we only recently launched and this feature didn’t make it in our initial release, however we will have it soon. We also need to update our messaging system and add a „Send Message“ link to user’s profile pages. Currently you can send messages by clicking the menu button on the top right corner of the page next to your avatar photo, and then select „Messages“ from the dropdown menu, and then click the „New Message“ tab.
    Hier scheint noch einiges an Verbesserungen auf dem Weg zu sein.

  • Orfium habe ich mir heute dann auch einmal angeschaut – Registrierung ist quasi ein Kinderspiel, Profil anlegen auch.
    Natürlich kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Portal mit massig Musik gefüllt sein, aber man kann schon beim Herumstöbern eine Menge gute Musik entdecken. Meist alles Independent Leute so wie wir. Wenn das halbwegs so bleibt, dann könnte Orfium ein schönes Portal für „neue“ Musik werden.
    Find ich gut, bleib ich dran !
    Cheers, Ralf

  • Hab mal ein bisschen herumgestöbert und interessante Musik gefunden. Übersichtlich und teils inspirierende Musik abseits des langweiligen Formatradios. Danke für den Tipp! Bin immer neugierig auf neue Sounds…

  • >Noch ’ne Idee: Machen wir doch eine Blogparade daraus:

    Hi,
    wie ist denn das mit eurer Blogparade? Da gibt es ja verschiedene Definitionen. Wie definiert ihr eure Blogparade?

    Gibt es eine Zusammenfassung die zeitnah nach Veröffentlichung des Beitrages geschehen wird oder wird erst am Ende der Parade zusammengefasst?

    Wenn zusammengefasst wird, wird dann hier auf dieser Seite zusammengefasst oder wird für die Zusammenfassung eine neue Seite eröffnet? Werden die Seiten der der Teilnehmerbeiträge in der Zusammenfassung verlinkt wenn ja in welcher Form.
    Mit links die mit nofollow versehen sind oder werden die Links von Suchmaschinen verfolgbar sein.

    Grüße
    Lothar

  • Hallo Lothar.
    Danke für deinen anregenden Kommentar. Das meiste hab‘ ich jetzt glaube ich oben im Hauptartikel schon beantwortet. Geplant ist die Zusammenfassung im Mai als neuer Blogartikel – wenn es inhaltlich genug gibt, zumal die Parade ja auch noch einige Zeit läuft. Schließlich geben wir dem „Versuchskaninchen“ dann doch auch Zeit, sich aus den Kinderschuhen weiter zu entwickeln. Teilnehmer und Beiträge zur Blogparade können natürlich über die Kommentarfunktion immer sofort verlinkt werden. Bei unique content und wenn es Sinn macht, werde ich das auch zeitnah in den Hauptartikel einbauen. So wie oben geschehen bei Alexander… (Ist jetzt durch die blaue Schrift auch schnell zu finden). Dann sind die Links auch dofollow. Der Hauptartikel wird eh nicht statisch sein, da bei Verbesserungen, Updates, neuen oder beseitigten Bugs eine Revision m.E. nötig ist. LG Christoph

  • UPDATE: Due to improvements at Orfium this blogpost has got a revision concerning links and social media profiles (see green passages). The discover menu on the Orfium website has been redesigned and improved:
    New Orfium discover menu
    And who is the first band in the list of recommended rock?? Just look at the yellow spot… ;)) True, no fake! A little bit proud… The J Conspiracy

  • Latest news: The earlier mentioned firefox bug at the orfium website is fixed. I’ve edited the blogpost. Thanks to the developers…

  • Hab dann auch einer dieser „fishing“ Mails bekommen und hab mich gleich über die Art und Weise gewundert wie man über die Konkurrenz herzieht. Agressives Marketing und ich dachte mir dreist gewinnt. Also angemeldet.
    Geht alles easy … Nun stellt sich auch mir die Frage wofür eine weitere Platform nutzen? Mir geht es nur darum den Sound irgendwo online zu haben um ihn zu verbreiten. Ich poste ja nicht alles Platformen auf denen ich vertreten bin zugleich und wer mich googled wird genügend Stoff finden … Also eher eine idiologische Entscheidung sich auf ein weiteres Medium einzulassen. Geld zu bekommen klingt schon mal gut und ist natürlich das richtige Lockmittel, jemand wie ich, der hauptsächlich Remixe macht stößt aber auch hier auf ein grundsätzliches Problem. Die Tracks dürften nicht mal als freemium Model angeboten werden. Was hier klar in den FAQ´s kommuniziert wird findet man bei Soundcloud eher versteckt. Dafür wird es vermutlich nie eine Regelung geben und das wäre auch gut so … Ich will ja auch nicht dass jemand bei mir klaut 😀
    Zum Thema: Bei Soundcloud ist noch keiner auf die Barrikaden gegangen wegen meiner Remixe … Allerdings bin ich auch kein Cickkönig, somit haben´s die richtigen Leute einfach noch nicht gehört oder mitbekommen.
    Ich somit einen eigenen Track bei Orfium geuploaded. Nach publishen ist mir erstmal ganz übel geworden. Die Tracks sind von Haus aus als downloadbar eingestellt und die zig Möglichkeiten unwissentlich meine Rechte an dem Track zu verlieren haben mich dann dazu gezwungen ihn gleich wieder zu löschen. Es reicht also nicht mehr einfach nur Musik zu machen … Du musst heute schon einen Plan von Business und Lizenzen haben sonst bleibts beim Betteln um Almosen, oder dein Stoff geht ohne Entlohnung seine Wege …
    Somit für das Bezahlmodel meinen Pass der NSA übergeben und ich warte mal ab wann ich frei geschaltet bin. Bis dahin muss ich wohl einen Crash Kurs in Musikbusiness absolvieren.
    Grundsätzlich sehe ich erstmal keinen wesentlichen Unterschied zu den Seiten die gleich von Anfang runtergebuttert werden, ausser das man noch den Beta Geruch in der Nase hat. Vieles am Code wurde einfach mal dreist geklaut, bisweilen siehts einfach noch nicht so schick aus wie bei der „schlimmen“ Konkurrenz, Cover und Artwork sind viel zu wenig in Szene gesetzt, die Geschwindigkeit der Page ist noch weit von der Konkurrenz entfernt. Positiv finde ich die Mindestbitrate um sich wenigstens ein bisschen von dem ganzen Datenmüll abzuheben, dafür surft man im Schneckentempo …
    FAZIT: erstmal gelangweilt aber noch nicht vom Tisch!

  • Ein kurzes englischsprachiges Promotionvideo von Orfium findet ihr auf Youtube:
    You can find a short promotion video from Orfium on YouTube:

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